Forschungsschiff MeteorIm Hafen von Catania/Sizilien.

Das Forschungsschiff METEOR ist eine Einrichtung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dient seit 1986 der deutschen Hochseeforschung als Plattform für meereswissenschaftliche Arbeiten. Eigner der METEOR ist die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung (BMBF).

Die Kosten für die Erhaltung und den ganzjährigen Betrieb teilen sich BMBF und DFG im Verhältnis 30:70. Mit dem Betrieb des Schiffes ist die Universität Hamburg betraut worden. Diese Aufgabe wird dort von der Leitstelle METEOR / MERIAN wahrgenommen. Sie ist die zentrale „Schnittstelle“ zwischen allen das Forschungsschiff METEOR betreffenden Gremien und Gruppen.

Der wissenschaftliche Beirat mit Vertretern der Geldgeber und der Wissenschaft ist das oberste Kontrollgremium des Forschungsschiffes. Die wissenschaftliche Fahrtplanung der METEOR obliegt der DFG-Senatskommission für Ozeanographie. Forschungsgenehmigungen in ausländischen Gewässern werden für die jeweiligen Länder über das Auswärtige Amt beantragt. Die beteiligten Wissenschaftler werden ebenfalls von der Leitstelle unterstützt. Die Leitstelle arbeitet insbesondere eng mit dem Reeder, derzeit Reederei Briese Schiffahrt, zusammen.

Dem Reeder ist vertraglich auf eine bestimmte Zeit der technische und nautische Betrieb des Schiffes übertragen. Umfangreiche Informationen über die Meteor findet man hier.